(Bikestrecke Tag 1 ca. 150 km)
Tag 2, Zugspitze:
Variante 1:
Bike (möglichst noch am Vortag) bis Ehrwalder Alm (1502 m) bzw. Pestkapelle (1617 m) - Normalweg

Variante 2:
Bike (möglichst noch am Vortag) bis Ehrwalder Köpfe (1300 m) - Klettersteig

Wege auf die Zugspitze führen von Grainau durch das Höllental; von Partenkirchen durch die Partnachklamm mit Anschluss in das Reintal und vom Eibsee oder von Ehrwald auf der Tiroler Seite über die Westflanke auf den Gipfel.
Die einfachste Route ist der Weg durch die Partnachklamm und das Reintal zum Zugspitzplatt und über die Sandreiße am Schneefernerhaus vorbei weiter auf den Gipfel (kurze gesicherte Passagen im Gipfelbereich). Auf diesem Weg bieten die Bockhütte, die Reintalangerhütte und die Knorrhütte Rastmöglichkeiten. Je nach Kondition sind acht bis zehn Stunden einzuplanen.
Vom Eibsee aus kann über die Wiener-Neustädter-Hütte aufgestiegen werden, diese ist auch von Ehrwald aus über den Georg-Jäger-Steig zu erreichen. Beide Wege treffen sich auf den Ehrwalder Köpfen beim zweiten Mast der Tiroler Zugspitzbahn.
Von der Wiener-Neustädter-Hütte am Rand des österreichischen Schneekars geht es dann über einen mäßig schwierigen Klettersteig, der an einem Naturstollen („Stopselzieher“) beginnt, an der aufgelassenen Bergstation der ersten Tiroler Zugspitzbahn vorbei zum Kamm, schließlich zum Gipfel. Diese Variante ist der kürzeste Zustieg überhaupt.
Von Ehrwald aus gibt es eine zweite „einfache“ Variante über die Ehrwalder Alm und Hochfeldernjoch zum „Gatterl“, über den Plattsteig zur Knorrhütte und weiter über das Zugspitzplatt zum Gipfel. Als Gesamtgehzeit werden sechs bis sieben Stunden veranschlagt. Auf dieser Route findet seit 2005 der Zugspitz-Extremberglauf statt, mit einem Streckenrekord von 2:03:03 Stunden.
Die Zugspitze ist für ihre Gewitter berüchtigt, was bei der Planung einer Tour beachtet werden sollte.